70 Jahre Ausbildung in der Versicherungswirtschaft - Hier beginnt die Zukunft

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Tätigkeiten in der Versicherungswirtschaft Ende des 19. Jahrhunderts

Die Versicherungstätigkeiten in den Sparten Feuer-, Lebens- und Transportversicherung waren für die rund 4.000 Angestellten um 1850 in Deutschland wenig herausfordernd. Besonders wichtig war Pünktlichkeit, Fleiß und eine schöne Handschrift. 

Berufsbildung in der Versicherungswirtschaft nach dem zweiten Weltkrieg

Nach dem zweiten Weltkrieg fehlten die erforderlichen Fachkräfte, weil Mitarbeiter:innen im Krieg gefallen waren oder sich noch in Gefangenschaft befanden. Aus diesem Grunde wurde die Versicherungswirtschaft in punkto Aus- und Fortbildung aktiv.

Rationalisierungen in den Versicherungsbetrieben, beispielsweise mit Diktiergeräten und elektronischen Schreibmaschinen, verbesserten die Organisation der Tätigkeit. Routinevorgänge gingen zurück und stärker qualifizierte Arbeiten nahmen zu. 1956 wurde der erste Computer in einem Versicherungsbetrieb eingesetzt, damit Begann das Zeitalter der Elektronik. Die Automatisierung im Versicherungswesen wie elektronische Datenverarbeitung und Bildschirme an den Arbeitsplätzen dauert noch über 10 Jahre. Die Anforderungen an die Qualifizierung der Mitarbeiter:innen und damit auch die Berufsbildung verändert sich stark.

Für die Ausbildung gab es lediglich die nicht mehr verwendbaren, aus der NS-Zeit stammenden „Richtlinien für die Ausbildung von Lehrlingen in Versicherungsbetrieben“. Daher setzten sich die Versicherungsunternehmen ein eine grundlegende Berufsausbildung zu schaffen. 1949 gründete der damalige Gesamtverband der Versicherungswirtschaft einen Ausschuss für Nachwuchs- und Berufsausbildungsfragen – der Ursprung des heutigen BWV. Diesem Ausschuss gelang es innerhalb von zwei Jahren, mit Gewerkschaften und Außendienstverbänden ein Berufsbild für die Versicherungswirtschaft zu entwickeln. Am 8. Dezember 1951 erließ der Bundesminister für Wirtschaft, Ludwig Erhard, den Lehrberuf Versicherungskaufmann. 

Gesetzlicher Rahmen der Berufsbildung

Am 1. September 1969 trat das Berufsbildungsgesetz in Kraft. Es wurde gesetzlich die Unterscheidung zwischen Berufsausbildung, beruflicher Fortbildung und beruflicher Umschulung festgelegt. Aus Lehrlingen wurden Auszubildende, Ausbilder:innen hatten nunmehr die Aufgaben, Auszubildenden die Fertigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln, die zum Erreichen des Ausbildungszieles erforderlich sind. Ausbilder:innen müssen hierfür fachlich und persönlich geeignet sein. 

Wandel des Ausbildungsberufs - Übersicht zu den Neuordnungen und Teilnovellierungen

Die Versicherungswirtschaft ist dafür bekannt, ihren Ausbildungsberuf regelmäßig zu modernisieren, um ihre Auszubildenden die Kompetenzen zu vermitteln, die sie für die Tätigkeiten in der Versicherungsbranche benötigen.

Die in der Ausbildungsordnung definierten Anforderungen folgen den aktuellen und absehbaren Anforderungen der Unternehmen in der Versicherungswirtschaft. Sie  richten sich an den wissenschaftlichen Erkenntnissen und den organisatorischen Rahmenbedingungen der Ausbildungsunternehmen aus.

Hier finden Sie die Übersicht zu den Teilnovellierungen und Neuordnungen.