Informationen des Bildungsnetzwerks zu Corona

Informationen auf Bundesebene

Bundesregierung, DIHK, BDA, BIBB

Nach Beschluss der Bundesregierung bleiben die Kontaktbeschränkungen weiterhin bestehen. Umfassende Informationen und aktuelle Beschlüsse der Bundesregierung finden Sie hier.

Seit dem 16. Juni ist die Corona-Warn-App verfügbar, sie soll das nachverfolgen von Informationen erleichtern, das Herunterladen der App ist freiwillig: Corona-Warn-App

Zusammfassende Informationen zu Weiterbildungsveranstaltungen finden Sie auf der Website Infoweb Weiterbildung.

Was wird erlaubt? Und was wird noch nicht erlaubt? Aktuelle Beschlüsse der Bundesregierung und weiterführende Informationen der Länder finden sich unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de

Im Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK)-Dossier werden Sie umfassend und aktuell informiert. Die Corona-Krise stellt die deutsche Wirtschaft auf die Probe: Aufträge brechen weg, Lieferketten werden unterbrochen, Betriebe stehen still. Welche Soforthilfen und Erleichterungen gibt es für die Unternehmen in Deutschland? Wie engagiert sich die IHK-Organisation für die Betriebe? Welche Informationen brauchen Unternehmerinnen und Unternehmer, um die Corona-Krise zu überstehen?

Hier hat der DIHK alle wichtigen Fragen und Antworten in einem FAQ zusammengestellt.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat für den Umgang mit Corona Informationen für Unternehmen zusammengestellt, die ständig aktuell gehalten werden, diese finden Sie hier.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) stellt in seinem "Schwerpunkt Corona-Pandemie" Informationen zur Verfügung, die Auskunft darüber geben, welche Auswirkungen die aktuelle Situation auf individuellen Versicherungsschutz hat. In der Pandemie müssen viele Verbraucher erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen. Versicherer bieten unterschiedliche Möglichkeiten an, wie Verbraucher ihren Versicherungsschutz durch die Krise bringen können: Anpassen durch Absen­ken, stun­den, frei­stel­len. Auch zum Thema Altersvorsorge listet der GDV die Möglichkeiten. Lebens- und Rentenversicherer bieten seit je her unterschiedliche Möglichkeiten an, die monatlichen Beiträge für langlaufende Altersvorsorge-Verträge anzupassen bzw. zu reduzieren. Selbstverständlich können in der Corona-Krise Verbraucher davon Gebrauch machen.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) beschäftigt sich auf einer neuen Themenseite mit den möglichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die berufliche Bildung sowie die Arbeits- und Ausbildungsmarktentwicklung.

Temporäre Mehrwertsteuersenkung bis Ende 2020

Bundestag und Bundesrat haben am 29. Juni das zweite Corona-Steuerhilfe-Gesetz beschlossen. Dies bedeutet eine Senkung der Umsatzsteuer, im Zeitraum vom 01. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020. Die Steuersätze verringern sich von 19 % auf 16 % und von 7 % auf 5 %.

Die FAQ des Finanzministeriums finden Sie hier.

Informationen der Länder

Bund und Länder haben sich auf bundesweite Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus geeinigt

Bundesweit bleiben die Kontaktbeschränkungen bestehen.

Die Beurteilung zur schrittweisen Öffnung von Bildungseinrichtungen werden von den einzelnen Bundesländern nach regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen selbst entschieden.

Großveranstaltungen sind einheitlich für alle Bundesländer bis zum 31. August verboten.

Verordnungen und Verfügungen im Überblick

BADEN-WÜRTTEMBERG

Die Verordnung des Kultusministeriums über den Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen vom 31. August 2020 wird hiermit durch öffentliche Bekanntmachung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport verkündet. Diese Verordnung tritt am 14. September 2020 in Kraft.

Hier
finden Sie alle weiteren wichtigen Schreiben an Schulen sowie aktuelle Informationen rund um Corona.

BAYERN

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat die Informationen zu verschiedenen Kategorien (Wiederaufnahme Schulbetrieb, Prüfungen, Notbetreuung, etc.) in FAQs zusammengefasst.

An den bayerischen Schulen soll ab Herbst 2020 einen Regelbetrieb unter bestimmten Hygieneauflagen durchgeführt werden.
Dies bedeutet, dass ab September 2020

  • alle SchülerInnen täglich im Präsenzunterricht, d. h. an ihrer Schule, unterrichtet werden,
  • auch die Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE) an Förderschulen wieder einen regulären Betrieb aufnehmen und
  • weiterhin besondere Hygienevorgaben gelten sollen, um den Anforderungen des Infektionsschutzes Rechnung zu tragen.


Die aktualisierte Fassung des Rahmen-Hygieneplans vom 2. September 2020 finden Sie hier.

BERLIN

Seit dem 10. August 2020 läuft das neue Schuljahr im Regelbetrieb mit festgelegten Hygieneregeln.

  • Aktuelle Informationen zum Schulbetrieb
  • Schul-Hotline zur eingeschränkten Betreuung 90227-6000 (Mo – Fr 9 Uhr bis 13 Uhr)


Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

BRANDENBURG

Die Schulen in Brandenburg befinden sich seit 10. August unter Beachtung der aktuellen Umgangsverordnung und des regionalen Infektionsgeschehens wieder im Regelbetrieb, so das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport.

Berufliche Schulen
An den beruflichen Schulen wurden bzw. werden die alle Prüfungen durchgeführt. Darüber hinaus wurde der Unterrichtsbetrieb zur Prüfungsvorbereitung seit dem 27. April 2020 wieder aufgenommen. Für weitere Jahrgänge hat der Präsenzunterricht ab dem 04. Mai 2020 wieder eingesetzt. Zudem kann sukzessive ein erweitertes Angebot in Verantwortung der Schulen geplant werden. Für alle SchülerInnen sowie Auszubildende, die nicht im Präsenzunterricht beschult werden, erfolgt weiter die Bereitstellung von Aufgaben und Lernmaterialien für das Lernen zu Hause.

Aktuelle Informationen finden Sie hier.

BREMEN

Bremen verfolgt mit der behutsamen und schrittweisen Öffnung insgesamt ein Vier-Säulen-Modell (Präsenzunterricht, Distanzunterricht, Förderung und Betreuung).
Ziel des Schul-Konzeptes ist es, möglichst viel Normalität und einen Regelbetrieb unter den Hygieneauflagen zu erreichen.

Die Kultusminister haben sich auf den Start des schulischen Regelbetriebs nach den Sommerferien geeinigt. Ziel des Schul-Konzeptes ist es, möglichst viel Normalität und einen Regelbetrieb unter den Hygieneauflagen zu machen. Alle Informationen hierzu finden Sie in der Pressemitteilung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

HAMBURG

Schule
In Hamburgs Schulen soll mit Beginn des Schuljahres 2020/2021 in allen Schulformen und Jahrgangsstufen wieder der Regelbetrieb stattfinden, sofern es keine anderweitigen Entwicklungen der Infektionslage gibt.

Kurse zur beruflichen Qualifizierung

Der Besuch von Kursen zur beruflichen Qualifizierung ist unter Einhaltung der Abstandsregeln erlaubt.
Bildungsangebote sind erlaubt, wobei die TeilnehmerInnen aus den Lerngruppen nicht gemischt werden dürfen.
Nähere Informationen finden sich in der zweiten Eindämmungsverordnung.

Hamburg orientiert sich dabei an dem Rahmenkonzept für die Wiederaufnahme von Unterricht in Schulen, beschlossen von der KMK am 28. April 2020.

HESSEN

Seit dem 17. August 2020 wird für alle Jahrgänge der hessischen Schulen wieder regulär die Stundentafel in der aktuell gültigen Fassung umgesetzt. Der Unterricht findet mit der üblichen Klassenstärke und in allen der Schule zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten unter Ausschöpfung aller personellen Ressourcen statt. Grundsätzlich ist auch im regulären Schul- und Unterrichtsbetrieb auf die Einhaltung der Hygieneregeln zu achten. Weitere Informationen finden Sie in den Schulformspezifischen Hinweisen.

Die Regelungen der hessischen Landesregierung finden Sie in der jeweiligen Pressemitteilung.

Aus Anlass der Corona-Pandemie wurden in einer Handreichung Empfehlungen zur Gestaltung unterrichtsersetzender und unterrichtsunterstützender Lernsituation zusammengestellt, diese finden Sie hier.

MECKLENBURG-VORPOMMERN

Allgemeinbildende Schulen
Im Schuljahr 2020/2021 ist das vorrangige Ziel des schulischen Regelbetriebs, die Stundentafeln vollumfänglich umzusetzen. Dies ist, soweit es die personellen und räumlichen Gegebenheiten vor Ort ermöglichen, im Präsenzunterricht abzusichern. Wo erforderlich, ist dieser durch Distanzunterricht zu ergänzen.

Die Schulen bilden gemäß dem fortgeschriebenen Hygieneplan für SARS-CoV-2 definierte Gruppen von Schülerinnen und Schülern. Hierbei gilt für allgemein bildende Schulen:

  • Die Jahrgangsstufen 1 bis 4 sind eine definierte Gruppe.
  • Die Jahrgangsstufen 5 und 6 sind eine definierte Gruppe.
  • Die Jahrgangsstufen 7 und 8 sind eine definierte Gruppe.
  • Die Jahrgangsstufen 9 und 10 sind eine definierte Gruppe.
  • Die Jahrgangsstufen 11 und 12 sind eine definierte Gruppe.


Die beruflichen Schulen bilden definierte Gruppen von maximal 400 tagesaktuell anwesenden Schülerinnen und Schülern. Die Abendgymnasien sind eine definierte Gruppe.

Beruflich bildende Schulen
Unterricht soll so weit wie möglich wieder in Präsenzform erfolgen. Die beruflichen Schulen bilden dafür definierte Gruppen, die jeweils eine Größe von maximal 400 tagesaktuell anwesenden SchülerInnen grundsätzlich nicht überschreiten dürfen.

In den beruflichen Schulen muss mindestens fünf Stunden täglich als Präsenzunterricht erteilt werden. Dabei kann die Unterrichtszeit bei Bedarf auf 40 beziehungsweise 80 Minuten verkürzt werden. Etwaiger Distanzunterricht findet überwiegend als digitales Lernen statt und dient dem Üben sowie Festigen. Sowohl für den Präsenz- als auch den Distanzunterricht sind epochale und fächerverbindende Möglichkeiten bei Bedarf möglich.

Hochschulen
Mit Blick auf die gegenwärtig erkennbare fortbestehende Infektionslage sowie der allgemeinen Festlegungen der Landesregierung wurde in Abstimmung mit den Hochschulleitungen festgelegt, dass der Studien- und Lehrbetrieb im Sommersemester 2020 an den Hochschulen digital erfolgt.

Die Hochschulen prüfen, ob und wann schrittweise Präsenzveranstaltungen und Prüfungen unter Beachtung der Hygienevorschriften des Robert-Koch-Instituts und in Abstimmung mit den zuständigen Gesundheitsbehörden durchgeführt werden können.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

NIEDERSACHSEN

Das neue Schuljahr 2020/2021 wird auf der Basis von Normalität geplant. Mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen zum heutigen Stand kommt man zu der klaren Einschätzung, dass das Schuljahr 2020/2021 im eingeschränkten Regelbetrieb startet.

Im Endeffekt bedeutet dies, dass die ‚Schule wie immer‘ startet, allerdings mit ein paar Sonderregelungen bedingt durch das Coronavirus. Gleichwohl müssen die Beteiligten auf alle Eventualitäten vorbereitet sein.

Konkrete Leitfäden und nähere Informationen finden Sie hier.

NORDRHEIN-WESTFALEN

Im Schuljahr 2020/2021 soll der Schul- und Unterrichtsbetrieb in Nordrhein-Westfalen wieder möglichst vollständig im Präsenzunterricht stattfinden, laut einem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18. Juni 2020.

In der Praxis muss das bedeuten, dass für die SchülerInnen aller Jahrgänge an allen Schulformen in ganz Nordrhein-Westfalen Unterricht nach Stundentafel stattfindet. Es gilt wieder der Grundsatz, dass der Unterricht in Präsenzform den Regelfall darstellt. Sollte Präsenzunterricht auch nach Ausschöpfen aller Möglichkeiten nicht möglich sein, findet Distanzunterricht statt.

Berufliche Bildung
Nachfolgenden Regelungen und Hinweise zur Aufnahme, Beschulung und kontinuierlichen Weiterbeschulung in den Fachklassen des dualen Systems im Schuljahr 2020/2021 und zu Praktika sind zu beachten:

  • Der Runderlass „Regelungen zu Möglichkeiten der kontinuierlichen Beschulung in den Fachklassen des dualen Systems bei möglichen Auswirkungen der Corona-Krise auf bestehende Ausbildungsverhältnisse“ vom 2. April 2020
  • Der Runderlass „Planungserfordernisse zur Beschulung in den Bildungsgängen des Berufskollegs im Schuljahr 2020/2021“ vom 23. Juni 2020


Weitere Informationen finden Sie hier.

Prüfungen
Der Beginn der Abschlussprüfungen im Abitur sowie im Rahmen der Zentralen Prüfungen Klasse 10 wird im kommenden Jahr um jeweils knapp zwei Wochen verschoben.

RHEINLAND PFALZ

Ab 17.08. dürfen landesweit mehr als 500.000 Schülerinnen und Schüler wieder mehr schulische Normalität erleben – natürlich weiter unter Beachtung der Hygienevorgaben.I

m kommenden Schuljahr muss besonders sorgfältig geprüft werden, welche schulischen Veranstaltungen und Projekte durchgeführt werden können. Dies wird davon abhängig sein, ob die dafür eingeplante Zeit im Verhältnis zur notwendigen Aufarbeitung der ggf. versäumten Unterrichtsinhalte steht. Schulische Veranstaltungen, die an außerschulischen Lernorten stattfinden, dürfen unter Beachtung der dort jeweils geltenden Hygienebestimmungen durchgeführt werden.

Für die Informationen zu den jeweiligen Hochschulen bitte auf den entsprechenden Link klicken. 


Hier finden Sie weitere Informationen.

SAARLAND

Nach den Sommerferien – zum 17.8.2020 – beginnt der Regelbetrieb. Aufgrund der weiterhin geltenden, angepassten Hygienevorgaben wird sich der Regelbetrieb den-noch von dem vor den Schulschließungen unterscheiden. Es gelten die Stundentafeln der entsprechenden Schulordnungen. Aus schulorganisatorischen Gründen sind Abweichungen von der Stundenplanung möglich, beispielsweise durch personelle oder räumliche Gegebenheiten vor Ort.

Die Lehrplaninhalte und -kompetenzen, die wegen der besonderen Bedingungen im aktuellen Schuljahr 2019/20 nicht bearbeitet werden können, sollen im nächsten Schuljahr 2020/21 in einem angemessenen Zeitraum bearbeitet werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

SACHSEN

Das Kultusministerium informierte das Kabinett über eine aktualisierte Fassung der Allgemeinverfügung »Schule und Kita«. Demnach soll der normale Betrieb unter »Pandemiebedingungen« ab dem neuen Schuljahr laufen.

Für die Lehre insgesamt wird das Wintersemester 2020/ 2021 wie das vergangene Sommersemester ein sogenanntes hybrides Semester. Das bedeutet, dass Lehrveranstaltungen, bei denen im Hinblick auf pandemiebedingte Hygienemaßnahmen ein Zusammentreffen kleiner Lerngruppen möglich ist, als Präsenzangebote durchgeführt werden. Wo dies nicht möglich ist, bleibt es bei digitalen Lehrangeboten, zum Beispiel bei Vorlesungen mit großen Studierendengruppen. Ziel ist es weiterhin, für die Studierenden ein Semester anzubieten, das einem qualitativ hohen Studienstandard entspricht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

SACHSEN-ANHALT

Das Bildungsministerium informierte über die schulische Situation ab dem 3. Juli sowie über den Start des kommenden Schuljahres 2020/21. Die Gesamtfassung der Regelungen steht als Erlass auch zum Download zur Verfügung.

Unterricht zum Schuljahresbeginn 2020/21
Für das kommende Schuljahr treffen alle Schulen die Vorbereitungen zur Rückkehr in den Regelbetrieb. Die Möglichkeit, dass die Gesundheitsbehörden lokale Schulschließungen vornehmen, besteht weiterhin fort.

Die Schulen sind daher gehalten, sich auf eine teilweise oder vollständige Abkehr vom Regelbetrieb einzustellen, um kurzfristig wieder Distanzunterricht anbieten zu können.

Die siebte Eindämmungsverordnung tritt am 2. Juli 2020 in Kraft und am 16. September 2020 außer Kraft. Alle weiteren Verordnungen, Erlasse und Empfehlungen finden Sie hier.

SCHLESWIG-HOLSTEIN

Das Land Schleswig-Holstein sieht gemäß ministeriellem „Rahmenkonzept Schuljahr 2020/21: Ein Schuljahr im Corona-Regelbetrieb“ eine Rückkehr aller Schularten zum normalen Unterrichtsbetrieb vor. Es soll ohne Abstandsregelungen innerhalb bestimmter Kohorten unter Beachtung der Hygienevorschriften gemäß Stundentafel unterrichtet werden.

Um im Falle eines Ansteigens der Infektionszahlen reaktionsfähig zu sein, besteht für Schulen und Bildungsverwaltung ein Plan für die Schulorganisation, der vom Regelbetrieb unter Pandemie-Bedingungen bis zur Möglichkeit der Schulschließung reicht.

Das Verbot von Präsenzlehrveranstaltungen an allen staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen gilt ab dem 18. Mai 2020 nicht mehr. Die Hochschulen entscheiden selbst, ob digitale Veranstaltungen weiterhin Vorrang vor Präsenzveranstaltungen haben sollen. Prüfungen können die Hochschulen in alternativen Prüfungsformen oder in der ursprünglich vorgesehenen Form abnehmen. Auch Bibliotheken, Mensen und Cafeterien können grundsätzlich wieder öffnen.

Für Unterrichtsangebote in Weiterbildungseinrichtungen gelten die Regelungen wie für Veranstaltungen (§ 5). Das sind das verpflichtende Hygienekonzept und die Aufnahme der Kontaktdaten aller Teilnehmenden. Wenn der Bildungszweck es erforderlich macht, müssen die Teilnehmenden nicht sitzen. Teilweise sind auch Ausnahmen vom allgemeinen Abstandsgebot möglich.

Weitere Informationen finden Sie hier.

THÜRINGEN

Grundsätzlich findet Schule im Schuljahr 2020/2021mit allen Beteiligten ohne Einschränkungen innerhalb der Schulgebäude statt.

Informationen zum Stufenkonzept "Kindertagesbetreuung und Schule unter Pandemiebedingungen" für das Kita- und Schuljahr 2020/21sowie die Anlagen finden Sie hier.

gut beraten

IDD-Weiterbildungsverpflichtung für vertrieblich Tätige

Keine Sonderregelungen zur Weiterbildungsverpflichtung der vertrieblich Tätigen

Jetzt die Zeit für Weiterbildung nutzen - denn, bislang sind keine Sonderregelungen zur Weiterbildungsverpflichtung der vertrieblich Tätigen (15 Stunden pro Jahr) wegen der Corona-Pandemie geplant, wie  Gerald Archangeli, Vorsitzender des Trägerausschusses der Initiative gut beraten und Vizepräsident des Bundesverbandes der Versicherungskaufleute, bei der Vorlage der Statistiken für das erste Quartal 2020 der freiwilligen Brancheninitiative am 23. April betonte: „Gerade jetzt sollte die Zeit für Weiterbildung genutzt werden, denn die Weiterbildungsnachweise werden weiterhin erbracht werden müssen."

Die Weiterbildungsverpflichtungen können selbstverständlich auch durch Online-Formate erbracht werden:

Gilt ein Webinar oder Online-Kurs auch als offizielle und anrechenbare Weiterbildung?

Diese Frage stellen sich Bildungsdienstleister und vertrieblich Tätige, die gemäß Versicherungsvermittlungsverordnung zur Weiterbildung verpflichtetet sind, in diesen Tagen vermutlich vermehrt. Laut Gesetz können Bildungsmaßnahmen zur Erfüllung der Weiterbildungsverpflichtung in Präsenzform, im Selbststudium, durch betriebsinterne Maßnahmen des Gewerbetreibenden oder in einer anderen geeigneten Form durchgeführt werden. Darunter fallen auch Webinare. Einer Umwandlung von bisher geplanten Präsenzveranstaltungen in Webinare steht also nichts im Weg.

Doch was ist dabei zu beachten?

Die gut beraten Anrechnungsregeln (Kapitel 2.4.2) definieren klare Anforderungen an das gesteuerte E-Learning (Webinare), damit die Durchführung gesetzeskonform verläuft. Zentrale Person ist hierbei der E-Tutor. Er begleitet oder betreut gesteuerte E-Learning-Maßnahmen, interagiert mit den Teilnehmern und muss die Nachweise über Teilnahme und Lernerfolg sicherstellen. In der Regel erfolgt dies durch Kommunikationsinstrumente (wie z.B. Chat oder Abstimmungen). Der E-Tutor kann den Teilnahmenachweis aber auch durch Login/Logout-Protokolle, Chat-Protokolle, Kontrollfragen oder eine andere Form der verbindlichen Dokumentation erbringen.

 

Ansprechpartner im BWV Bildungsverband ist das Support-Team, Tel. 089 922001-850.

Fachleute für Versicherungs- und Immobiliardarlehensvermittlung und Finanzanlagenfachleute

Sachkundeprüfungen

Geprüfte/-r Fachmann/-frau für Versicherungsvermittlung IHK (34d);
Geprüfte/-r Finanzanlagenfachmann/-frau IHK (34f) und Geprüfte/-r Fachmann/-frau für Immobiliardarlehensvermittlung IHK (34i):

Da es aktuell keine bundesweit einheitliche Regelung zur Wiederaufnahme der Prüfungsdurchführung im Bereich Sachkundeprüfung „Geprüfter Fachmann für Versicherungsvermittlung IHK / Geprüfte Fachfrau für Versicherungsvermittlung IHK“ gibt, haben wir uns mit dem DIHK und dem Aufgabenauswahlausschusses abgestimmt.

Daraus folgt, dass bedingt durch die aktuelle Corona-Situation von den IHK folgende Termine im Juni und Juli angeboten werden:

  • 04. Juni 2020    Regulärer Prüfungstermin
  • 25. Juni 2020    1. Zusatztermin
  • 02. Juli 2020     Regulärer Prüfungstermin
  • 23. Juli 2020     2. Zusatztermin


Welche Prüfungstermine angeboten werden, entscheidet jede IHK individuell. Wir bitten Sie daher, sich direkt bei Ihrer IHK vor Ort zu erkundigen.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Gergana Vujnovic, Tel. 089 922001-816.

Kaufleute für Versicherungen und Finanzen

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Das Bundeskabinett am 24. Juni 2020 die Eckpunkte des Programms „Ausbildungsplätze sichern“ beschlossen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 249 Beschäftigten können zeitlich befristet im Ausbildungsjahr 2020/21 Unterstützung erhalten, damit sie ihre Ausbildung aufrechterhalten und junge Menschen ihre Ausbildung fortsetzen können.

Die Maßnahmen hier im Überblick:

  • „Ausbildungsprämie (Ausbildungsangebot fortführen): KMU, die ihre Ausbildungsleistung im Vergleich zu den drei Vorjahren aufrechterhalten, erhalten für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einmalig 2.000 Euro (nach Abschluss der Probezeit).
  • Ausbildungsprämie (Ausbildungsangebot erhöhen): KMU, die ihre Ausbildungsleistung im Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen, erhalten für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 zusätzlich abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einmalig 3.000 Euro (nach Abschluss der Probezeit).
  • Vermeidung von Kurzarbeit: KMU, die trotz erheblichen Arbeitsausfalls (mindestens 50 Prozent) ihre Ausbildungsaktivitäten fortsetzen, werden mit 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden Monat gefördert, in dem dies der Fall ist.
  • Auftrags- und Verbundausbildung: Wenn KMUs ihre Ausbildung temporär nicht fortsetzen können, können andere Firmen, überbetriebliche Berufsbildungsstätten oder andere etablierte Ausbildungsdienstleister zeitlich befristet die Ausbildung übernehmen und dafür Förderung erhalten. Dies gilt, wenn der Geschäftsbetrieb des ursprünglich ausbildenden Unternehmens vollständig oder zu wesentlichen Teilen pandemiebedingt von Schließungen oder erheblichen Auflagen betroffen ist, die eine Fortsetzung des Geschäftsbetriebs maßgeblich behindern.
  • Übernahmeprämie: KMU, die Auszubildende aus Corona-bedingt insolventen KMU bis zum Abschluss ihrer Ausbildung übernehmen, erhalten je Auszubildendem eine Prämie von 3.000 Euro.


Für die Förderung kommen Betriebe in Betracht, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen. Praktika sind ausgeschlossen. Es wird nur eine Prämie pro Ausbildung gezahlt.“

Das Eckpunktepapier mit den ausführlichen Informationen finden Sie hier.

Kurzarbeitergeld-Regelung für Auszubildende

Für Auszubildende kann Kurzarbeit nur dann angeordnet werden, wenn alle anderen Möglichkeiten (Änderung des Lehrplans, Versetzung in andere Abteilungen etc.) ausgeschöpft sind. Sollte Auszubildenden gegenüber Kurzarbeit angeordnet werden, haben sie für mindestens sechs Wochen Anspruch auf Zahlung der vollen Ausbildungsvergütung (§ 19 Abs. 1 Nr. 2a BBiG „Fortzahlung der Vergütung“). Erst im Anschluss können sie Kurzarbeitergeld erhalten.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Rückgriff auf Teilzeit-Ausbildung

Es kann auf Teilzeitausbildung umgestellt werden: Eine Reduzierung bis zu 50 % ist möglich. Die Ausbildung verlängert sich entsprechend. Nur einvernehmlich zwischen Betrieb und Azubi möglich (§ 7a BBiG).

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Auszubildende im Home Office

Grundsätzlich sollten Azubis nicht im Homeoffice arbeiten. Aufgrund der derzeitigen Umstände ist es jedoch vertretbar, dass Azubis im Homeoffice arbeiten, wenn dies betrieblich ermöglicht werden kann. Es ist wichtig mit den Azubis regelmäßig zu kommunizieren, etwa darüber, wie sich die Arbeitsfortschritte gestalten.
Lesen Sie dazu auch den aktuell veröffentlichten Artikel.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Prüfungen Kaufleute für Versicherungen und Finanzen

Die zuständigen IHK-Gremien haben sich darauf verständigt, die Prüfungstermine seit Juli wieder durchzuführen.
Die genauen Termine finden Sie hier.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Katharina Spangler, Tel. 089 922001-848.

Verlängerung von Ausbildungsverhältnissen bzw. der Ausbildungsdauer als Folge der Verschiebung der Prüfungen

Sollte die Zeit der zwei-, zweieinhalb bzw. dreijährigen Ausbildung mit Ablauf des Ausbildungsvertrages vor dem Ablegen der letzten Prüfungsleistung enden, kann der Prüfling einen Antrag auf Verlängerung seines Ausbildungsvertrages nach § 8 Abs. 2 BBiG stellen.

Zwar liegt kein Fall des Nichtbestehens vor, aber die unverschuldete Prüfungsverschiebung wird entsprechend berücksichtigt. Die zuständige IHK wird dann den Ausbildungsvertrag um die Zeitdauer verlängern, die zum Ablegen der Abschlussprüfung erforderlich ist.

Mehr Infos erhalten Sie beim DIHK oder bei unserem Partnerverband AGV.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Aussetzung des Berufsschulunterrichts

Derzeit gibt es in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regelungen bzgl. des Berufsschulunterrichts in Präsenz. Eine Übersicht der Verordnungen finden Sie auf unserer FAQ-Seite ganz oben.

  • In den meisten Bundesländern findet der reguläre Unterricht zumindestens für die Abschlussklassen wieder statt.
  • Sofern anstelle des regulären Unterrichts Online-Angebote geschaffen bzw. Aufgaben zur eigenverantwortlichen Bearbeitung zur Verfügung gestellt werden, ist den Azubis entsprechend Zeit einzuräumen. Ausführliche Infos finden Sie bei unserem Partnerverband, dem AGV.
  • Bei Berufsschulunterricht in Blockform regeln die verschiedenen Berufsschulen im Moment individuell, wie und wann sie den Unterricht nachholen können. Wird der Blockunterricht virtuell in der vorgegeben Zeit abgehalten, muss dieser nicht nachgeholt werden.
    Bitte treten Sie mit Ihrer Berufsschule vor Ort in Kontakt um mehr Infos zu erhalten.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Ausbildung im Außendienst

Kann die Ausbildung im Außendienst nicht mehr erfolgen, regeln die Versicherungsunternehmen individuell den Fortgang der Ausbildung. Beispielsweise werden die Azubis im Innendienst beschäftigt.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Lösungen für die Neueinstellung von Azubis

Die Personalverantwortlichen der Versicherungsunternehmen setzen verschiedene Auswahl-Tools und Vorgehensweisen ein, beispielsweise Online-Tests oder virtuelle Bewerbungsgespräche. Die Einstellungsverfahren sind in allen Häusern in vollem Gange.
Lesen Sie dazu auch den aktuell veröffentlichten Artikel.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Fortführung dualer Studiengänge

Die ausbildenden Hochschulen und Unternehmen haben hierzu verschiedene Vorgehensmodelle entwickelt. In der Regel starten jetzt die Online-Vorlesungen. Bitte nehmen Sie Kontakt zu Ihrer Hochschule auf.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Berufliche Weiterbildungen in der Versicherungswirtschaft

Prüfungen Fachwirte für Versicherungen und Finanzen

Die zuständigen IHK-Gremien haben sich darauf verständigt, die Prüfungstermine seit Juli wieder durchzuführen.
Die genauen Termine finden Sie hier.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Katharina Spangler, Tel. 089 922001-848.

Informationen zur Aufstiegsfortbildungsförderung ("Meister-Bafög")

Während einer laufenden Förderung sollen Geförderten keine Nachteile entstehen.

Insbesondere bedeutet dies, dass die durch Corona bedingten Schließzeiten für die Berechnung der Mindestdauer, des maximalen Zeitrahmens und der Fortbildungsdichte (§ 2 AFBG) sowie der Förderungshöchstdauer (§ 11 Abs. 1 S. 1 AFBG) außer Betracht bleiben. Auch bei der Prüfung der regelmäßigen Teilnahme nach § 9a AFBG werden entsprechende Fehlzeiten nicht berücksichtigt.

Geförderte erhalten daher bei der Unterbrechung einer laufenden Fortbildungsmaßnahme durch pandemiebedingte Schließungen von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen weiterhin Förderleistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG), kurz Aufstiegs-BAföG.

Diese Regelung gilt auch, wenn Unterricht über andere technische/digitale Maßnahmen angeboten wird, die den Anforderungen von nach dem AFBG förderfähigem virtuellem oder mediengestütztem Unterricht nicht entsprechen oder auch darüber hinausgehen.
Weitere Informationen finden Sie beim BMBF.

Ansprechpartner im BWV Bildungsverband ist Wolfgang Roth, Tel. 089 922001-818.

 

Bildungsangebote der BWV Regional

Dranbleiben auch von daheim

Mit Engagement vor Ort wird die Aus- und Weiterbildung von den BWV Regional während der Corona-Pandemie fortgesetzt. Wie die Angebote in den Regionen gestaltet sind, können Sie den jeweiligen Webseiten der BWV Regional entnehmen.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Laura Keders, Tel. 089 922001-812.

Bildungsangebote der DVA


Stand 19. August 2020