Bildungsmonitor 2016: Bildungsintegration von Flüchtlingen als zentrale Herausforderung

Bildungsmonitor 2016: Bildungsintegration von Flüchtlingen als zentrale Herausforderung

29. August 2016

Bereits zum 13. Mal veröffentlicht das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) den Bildungsmonitor und zeigt, inwieweit das Bildungssystem eines Bundeslandes zum Wachstum der Wirtschaft beiträgt.

Der Monitor widmet sich der ökonomischen Perspektive von Bildung. In der Gesamtwertung erreichen Sachsen, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg die besten Ergebnisse eines leistungsfähigen Bildungssystems. Die übrigen Bundesländer folgen mit kleinem Abstand eng beieinander nach. Am stärksten verbesserten sich im Vergleich zum Vorjahr die Länder Hamburg und Saarland.

In einem gesonderten Kapitel beleuchtet der Bildungsmonitor 2016 die Bildungsintegration von Flüchtlingen. Die Studie identifiziert acht Maßnahmenbereiche, unter anderem „Flüchtlinge für die Ausbildung gewinnen“ und „Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete verbessern“, in denen besondere Anstrengungen notwendig sind. Für deren Umsetzung wären für das Jahr 2017 nach Schätzung des IW Köln zusätzliche öffentliche Bildungsausgaben in Höhe von rund 3,5 Mrd. € nötig.

Auch der diesjährige InnoWard Bildungspreis hat einen Fokus auf die Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt gerichtet. Dafür wurde in 2016 ein Sonderpreis ausgelobt. Alle weiteren Informationen finden Sie unter www.innoward.de.

Alle Ergebnisse des Bildungsmonitor 2016 finden Sie unter www.insm.de/Bildungsmonitor, die vollständige Studie steht hier kostenlos zum Download zur Verfügung.

Ansprechpartner
Wolfgang Roth 089 922001-818