Fortbildung zahlt sich aus

01. Juni 2016

Wer Karriere machen will, muss nicht unbedingt studieren - die neu erschienene Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt dies auf. Meister oder Techniker können genauso gut verdienen wie Akademiker, allerdings hängt dies von bestimmten Faktoren ab.

Laut Studie des IW Köln schätzen Unternehmen die Kompetenzen von Fortbildungsabsolventen, ob Meister, Techniker, Fach- oder Betriebswirt. Und das schlägt sich auch im Einkommen nieder, wie eine Auswertung der Erwerbstätigenbefragung des Bildungsinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sowie eine Unternehmensbefragung im Rahmen des IW-Personalpanels 2015 durch das IW Köln ergeben hat: 28 % aller Meister und Techniker haben einen höheren Stundenlohn als ein Durchschnittsakademiker.

Vor allem bei kaufmännischen Fortbildungsabsolventen und wirtschaftswissenschaftlichen Akademikern, die beispielsweise einen Bachelor-Abschluss absolviert haben, sind die Gehaltsunterschiede nur sehr gering. Für viele Unternehmen seien nach der IW-Studie Fachrichtung, Beruf, Tätigkeitsanforderungen und Branche entscheidender als der Abschluss.


Beide Qualifikationswege, ob nebenberuflich zum Fachwirt oder durch Studium zum Bachelor-/Master-Absolvent, sind also erfolgversprechend.


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Die Bildungsarchitektur der Versicherungswirtschat ist als durchlässiges System nach dem Motto „Abschlüsse mit Anschlüssen“ konzipiert und umfasst aufeinander abgestimmte berufliche und akademische Bildungsabschlüsse. Die in der Fachwirtfortbildung erworbenen Kompetenzen werden im Studiengang
Bachelor of Insurance Management angerechnet, so dass Fachwirtabsolventen direkt in das 4. Semester einsteigen können.

Ansprechpartner
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