Informationen des Bildungsnetzwerks zu Corona

Informationen auf Bundesebene

Bundesregierung, DIHK, BDA, BIBB

Nach Beschluss der Bundesregierung wurden die Kontaktbeschränkungen verschärft. Umfassende Informationen und aktuelle Beschlüsse der Bundesregierung finden Sie hier.

Um Infektionsketten schneller unterbrechen zu können, haben Sie die Möglichkeit die Corona-Warn-App herunterzuladen. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig: Corona-Warn-App

Aufgrund des weiteren Anstiegs der Corona-Neuinfektionen haben die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsident*innen der Länder eine Verschärfung des bereits geltenden Lock-Down beschlossen, der bis 31. Jan. 2021 gelten soll.
Zusammfassende Informationen zu Weiterbildungsveranstaltungen finden Sie auf der Website Infoweb Weiterbildung.

Was ist erlaubt? Und was ist nicht erlaubt? Aktuelle Beschlüsse der Bundesregierung und weiterführende Informationen der Länder finden sich unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de

Im Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK)-Dossier werden Sie umfassend und aktuell informiert. Die Corona-Krise stellt die deutsche Wirtschaft auf die Probe: Aufträge brechen weg, Lieferketten werden unterbrochen, Betriebe stehen still. Welche Soforthilfen und Erleichterungen gibt es für die Unternehmen in Deutschland? Wie engagiert sich die IHK-Organisation für die Betriebe? Welche Informationen brauchen Unternehmerinnen und Unternehmer, um die Corona-Krise zu überstehen?

Hier hat der DIHK alle wichtigen Fragen und Antworten in einem FAQ zusammengestellt.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) beschäftigt sich auf einer neuen Themenseite mit den möglichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die berufliche Bildung sowie die Arbeits- und Ausbildungsmarktentwicklung.

Informationen der Länder

Bund und Länder haben sich auf bundesweite Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus geeinigt

Bundesweit gibt es aufgrund des Infektionsgeschehens eine Verlängerung und teilweise Verschärfung bestehender Maßnahmen, wie auch verschäfte Kontaktbeschränkungen.

Die Beurteilung zur Öffnung von Bildungseinrichtungen werden von den einzelnen Bundesländern nach regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen selbst entschieden.

Verordnungen und Verfügungen im Überblick

BADEN-WÜRTTEMBERG

Regelungen für den Lockdown in Baden-Württemberg finden Sie hier.

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnungen über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten zum 11. Januar 2021 in Kraft. Finden Sie hier wesentliche Änderungen.

Nach dem aktuellen Beschluss von Bund und Ländern zu den Corona-Maßnahmen bleiben Schulen und Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg geschlossen. Auch der Präsenz-Studienbetrieb der Hochschulen und Akademien wird ausgesetzt. Öffnungen sind ab dem 18. Januar 2021 möglich. Weiterführende Informationen erhalten Sie in der Pressemitteilung.

Die Verordnung des Kultusministeriums über den Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen vom 31. August 2020 (in der ab 11. Januar gültigen Fassung) wird hiermit durch öffentliche Bekanntmachung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport verkündet. Informationen für Schulen und Kindertageseinrichtungen können Sie hier abrufen und den Überblick der Corona Maßnahmen finden Sie hier.

BAYERN

Angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen findet in der Zeit vom 11. bis 29. Januar 2021 an allen bayerischen Schulen und in allen Jahrgangsstufen ausschließlich Distanzunterricht statt. Detaillierte Informationen zum Unterrichtsbetrieb finden Sie hier.

Um die pandemiebedingten Beeinträchtigungen des Unterrichtsbetriebs ein Stück weit auszugleichen, findet anstelle der Faschingsferien (geplant für 15.-19. Feb.) in diesem Jahr Unterricht, im Idealfall in Präsenzform, statt. Informationen zu Unterrichtsbetrieb und Infektionsschutz an Bayerns Schulen sowie häufig gestellte Fragen in FAQs zusammengefasst finden Sie hier.

BERLIN

In Berlin findet der Präsenzunterricht in Schulen und Volkshochschulen bis zum Ablauf des 25. Januar 2021 nicht statt. Es wird schulisch angeleitetes Lernen zu Hause angeboten. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung. Prüfungen und Klausuren dürfen unter Einhaltung der Hygienevorgaben stattfinden. Informationen erhalten Sie in der Verordnung (vom 10. Jan.) über die Anforderungen an ein Schutz- und Hygienekonzept an Schulen.

Bei weiterführenden Fragen zum Schulbetrieb können Sie das Info-Telefon anrufen: 90227-6000 (Mo. - Fr. 09:00 bis 13:00 Uhr).


BRANDENBURG

Seit 4. Januar 2021 - und vorerst bis 29. Januar - werden alle Schüler*innen ausschließlich im Distanzunterricht unterrichtet. Ausnahme dieser Regelung bilden die Abschlussklassen. Alle anderen Schüler*innen der Grundschulen, der Förderschulen, der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen und der beruflichen Schulen sowie der Schulen und Einrichtungen des Zweiten Bildungswegs werden aus der Ditanz unterrichtet.  In der Woche vor dem 25. Januar 2021 wird entschieden, ob am 25. Jan. der Unterricht in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 der Grundschulen im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht aufgenommen wird. Weitere Informationen finden Sie hier.

Es gilt die Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg (9. Januar 2021).

Weitere aktuelle Informationen finden Sie zudem im Pressebereich.

BREMEN

In den Schulen ist die Präsenzpflicht bis zum 31. Jan. 2021 ausgesetzt. Schüler*innen der Klassen 1 bis 6 wird eine Teilnahme am Präsenzunterricht ermöglicht und empfohlen, der Klassen 7 bis 9 ein Distanz- und Präsenzunterrichtsangebot. Weitere Details zum Rahmen des Schulbetriebs finden Sie hier.

Die Sammlung neuster Meldungen und Dokumente finden Sie auf der Informationsseite Corona der freien Hansestadt Bremen.


Es gilt die aktualisierte Fassung (8. Jan.) der 23. Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, neueste Meldungen und Dokumente finden Sie auf der hier.

Weitere Informationen zur Situation und zum Umgang mit Covid-19 finden Sie hier.

HAMBURG

Die Präsenzpflicht an Hamburgs Schulen ist bis zum 31. Jan. 2021 ausgesetzt. Das heißt, dass die Schüler*innen im Regelfall zu Hause lernen.

Weitere vom Senat beschlossene Corona-Maßnahmen finden Sie hier und in der Eindämmungsverordnung (11. Jan. 2021).

Sollte eine Frage unbeantwortet geblieben oder nicht aufgeführt sein, schreiben Sie bitte eine E-Mail an coronaatbsb.hamburg.de

HESSEN

Die Präsenzpflicht wird bis zum 31. Jan. 2021 ausgesetzt.
Schüler*innen sollen bis Klasse 6 wo immer möglich dem Präsenzunterricht fernbleiben. Ab Jahrgangsstufe 7 gibt es mit der Ausnahme von Abschlussklassen Distanzunterricht. Weitere Informationen finden Sie hier oder in den FAQs zum Umgang mit dem Coronavirus an Schulen hier.

Aktuelle Informationen des Hessischen Kultusministerium zu Corona finden Sie hier.

Die Regelungen der hessischen Landesregierung finden Sie in der jeweiligen Pressemitteilung.

MECKLENBURG-VORPOMMERN

Es gilt eine Aufhebung der Präsenzpflicht bis 31. Jan. 2021. Alle Schüler*innen bekommen Aufgaben für das häusliche Lernen. Grundsätzlich gilt aber, dass die Schulen für die Schüler*innen der Jahrgangsstufen 1 bis 6, die nicht zuhause betreut werden können, geöffnet sind. Die Allgemeinen Regelungen finden Sie unter "Schule" in den FAQs zu Corona hier.

Informationen für den Bereich Schule, Hochschule und Kultur finden Sie hier sowie die Regelungen im Überblick hier.

Für dringende Fragen ist im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eine Hotline geschaltet: 0385 588 7174 (Mo. - Fr. von 08:00 bis 17:00 Uhr).

NIEDERSACHSEN

Seit Montag, den 11. Jan. 2021, bis zum Ende des Schulhalbjahres am 29. Jan. 2021 lernen die Schüler*innen vorerst zu Hause.
Genauere Informationen dazu finden Sie hier.

Konkrete Leitfäden und nähere Informationen des Niedersächsischen Kultusministeriums finden Sie hier sowie in den aktuellen Informationen.

NORDRHEIN-WESTFALEN

Der Präsenzunterricht an den Schulen in Nordrhein-Westfalen wird bis zum 31. Jan. 2021 ausgesetzt. In allen Schulen und Schulformen wird der Unterricht ab dem 11. Jan. 2021 für alle Jahrgangsstufen als Distanzunterricht erteilt.Für Schüler*innen der Klassen 1 bis 6, die nicht zu Hause betreut werden können, bieten die Schulen ein Betreuungsangebot an.

Aktuelle Informationen, Fallzahlen, relevante Verordnungen und Erlasse finden Sie auf der Sonderseite des Gesundheitsministeriums zum Coronavirus in Nordrhein-Westfalen.

Die Coronaschutz-Verordnung in der ab 7. Jan. gültigen Fassung finden Sie hier.

RHEINLAND PFALZ

In den Schulen bleibt die Präsenzpflicht bis 31. Jan. 2021 aufgehoben. Bis zum 22. Jan. 2021 findet in allen Schularten ausschließlich Fernunterricht statt. Die Abiturprüfungen können weiter stattfinden. Mehr dazu hier.

Es gilt die Corona-Bekämpfungsverordnung vom 8. Jan. 2021, diese und weitere Rechtsgrundlagen finden Sie hier.

SAARLAND

Bis einschließlich 29. Jan. 2021 wird kein Präsenzunterricht an den Schulen stattfinden. Ausnahmen von dieser Regelung gibt es für die diesjährigen Abschlussklassen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite "Schulen und Kitas".

Die Verordnung zur Änderung infektionsrechtlicher Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 8. Jan. 2021 finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie hier.

SACHSEN

Aufgrund der weiter anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen in Sachsen hat das Kabinett eine neue Corona-Schutz-Verordnung beschlossen. Berücksichtigt wurden die Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz am 5. Januar. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Infektionszahlen zu senken und die Dynamik der Corona-Pandemie einzudämmen.

»Wir gegen Corona«. Die aktuellen Regeln im Überblick

Amtliche Bekanntmachungen
. Die Verordnung gilt vom 11. Januar bis zum 7. Februar 2021.

Schließung von Kitas, Schulen und Horteinrichtungen.
Schulen, Schulinternate und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung bleiben bis einschließlich zum 7. Februar 2021 geschlossen.

Einzig die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an Oberschulen, Förderschulen (die nach Lehrplänen der Oberschule unterrichtet werden), Gymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12), Beruflichen Gymnasien (Jahrgangsstufen 12 und 13), Fachoberschulen, Abendoberschulen, Abendgymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12) und Kollegs (Jahrgangsstufen 11 und 12) können die Schulen ab dem 18. Januar wieder besuchen.

Der Unterricht wird aus Infektionsschutzgründen in geteilten Klassen stattfinden. Alle übrigen Kinder und Jugendlichen verbleiben in häuslicher Lernzeit. Für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe (Grundschule und Förderschule Klassenstufe 1 – 4) sowie für Kita- und Hortkinder wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten.

Winterferien:
Die Winterferien werden verkürzt und deren Zeitraum verändert. Danach beginnen die Winterferien am 31. Januar und enden mit dem 6. Februar als letzten Ferientag. Im Gegenzug werden die Osterferien verlängert. Sie beginnen am 27. März und enden wie geplant am 10. April.

Weitere Informationen finden Sie hier.

SACHSEN-ANHALT

Ab dem 11. Januar 2021 bleiben die Schulen in Sachsen-Anhalt Gemäß der 9. SARS-Cov-2-EindV geschlossen. Bis zum 31. Januar 2021 wird der Unterricht als Distanzunterricht stattfinden.

Für Schülerinnen und Schüler, die gemäß der geltenden SARS-COV-2-EindV einen Anspruch auf Notbetreuung haben (Schuljahrgänge 1 bis 6 aller Schulformen und ab dem siebten Schuljahrgang an Förderschulen), wird diese während der planmäßigen Unterrichts- oder Öffnungszeit der Schule in der Schule gewährleistet.

Von den Schließungen ausgenommen sind weiterhin die SchülerInnen, die im Sommer 2021 ihren Schulabschluss erwerben. Für diese Schülerinnen und Schüler findet der Unterricht ab dem 11. Januar 2021 in der Regel als Präsenzunterricht statt. Sofern es die Kurs- bzw. Klassengrößen erfordern, erfolgt dies in täglich wechselnden Halbgruppen. Das betrifft den Hauptschulabschluss in Klasse 9, den Realschulabschluss in Klasse 10, das Abitur in den Jahrgangsstufen 12 oder 13. An den berufsbildenden Schulen findet der Präsenzunterricht für alle SchülerI der dualen und vollzeitschulischen Bildungsgänge statt, die im Schuljahr 2020/2021 ihre Abschlussprüfungen ablegen.

Dies gilt auch für diejenigen SchülerInnen, die in diesem Schuljahr an der gestreckten Abschlussprüfung (Prüfungsteil I) teilnehmen. Mit Blick auf die unterschiedlichen Beschulungszeiten und die Klassenstärken kann der Unterricht im gesamten Klassenverband erfolgen, sofern das von der jeweiligen berufsbildenden Schule geltende Hygienekonzept dies zulässt. Abschlussprüfungen sind unter Einhaltung der Hygienebestimmungen möglich.

Die aktuelle Verordnung vom 8. Januar finden Sie hier als Download.

Aktuelle Informationen finden Sie hier.

SCHLESWIG-HOLSTEIN

Der Präsenzunterricht ist für alle SchülerIin Schleswig-Holstein ausgesetzt. Sie bleiben zu Hause und lernen in der Distanz. Das gilt bis Ende Januar.

Es wird lediglich eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 angeboten. Die Notbetreuung umfasst auch die Ganztagsangebote. Die Abschlussjahrgänge werden entsprechende Lern- und Vorbereitungsangebote in den Schulen in Präsenz bekommen. Dabei werden diese allerdings in Kleingruppen mit Abstand und Hygienekonzept unterrichtet und es gilt natürlich weiterhin die Maskenpflicht.

Die Abschlussjahrgänge der Berufsbildenden Schulen bekommen bei der Umsetzung die gebotene Flexibilität, die sie brauchen. Alle anderen Schülerinnen und Schüler werden auf Distanz lernen. Ob nun durch digitalen Unterricht im Videochat, ob durch unser Lernmanagementsystem oder auf anderem Wege. Hier finden Sie die ausführliche Pressemitteilung: mehr lesen

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

THÜRINGEN

Folgende Sonderregelungen gelten ab 11. Januar 2021 im Schulbereich

  • Alle Schülerinnen und Schüler in Thüringen werden vom 11. bis 22. Januar 2020 im Häuslichen Lernen unterrichtet.
  • (Ausnahmen: Schulabgängerklassen könne für die unmittelbare und dringend nötige Vorbereitung auf Abschlussprüfungen Präsenzunterricht in Prüfungsfächern erhalten. Mit Abschlussklassen können auch im Januar Klausuren und Klassenarbeiten in Präsenz durchgeführt werden. Prüfungen von SchülerInnen und LehramtsanwärteInnen können im Januar durchgeführt werden.)
  • In der Zeit vom 25. bis zum 29. Januar 2021 sind Ferien, das Häusliche Lernen pausiert.
  • Ab 1. Februar 2021 sollen Schulen in der Stufe GELB des Stufenplans wiedereröffnen. Diesen finden Sie hier.
  • Für Kinder der Klassenstufen 1 bis 6 und der Förderschulen wird bei Bedarf eine Notbetreuung angeboten. Eine Vorabanmeldung ist erforderlich. Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte gelten selbstverständlich weiter.
  • Nichtschulische Bildungsveranstaltungen in Präsenzform an Musik- und Jugendkunstschulen, Volkshochschulen und in der Erwachsenenbildung sind zunächst bis 31. Januar 2021 untersagt.


Die Thüringer Verordnung zur nochmaligen Verschärfung außerordentlicher Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2, zur Verlängerung der allgemeinen Infektionsschutzregeln sowie zur Verlängerung und Änderung der Fünften Thüringer Quarantäneverordnung vom 9. Januar 2021 ist erschienen. Diese finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie hier.

gut beraten

IDD-Weiterbildungsverpflichtung für vertrieblich Tätige

Keine Sonderregelungen zur Weiterbildungsverpflichtung der vertrieblich Tätigen

Jetzt die Zeit für Weiterbildung nutzen - denn, bislang sind keine Sonderregelungen zur Weiterbildungsverpflichtung der vertrieblich Tätigen (15 Stunden pro Jahr) wegen der Corona-Pandemie geplant, wie  Gerald Archangeli, Vorsitzender des Trägerausschusses der Initiative gut beraten und Vizepräsident des Bundesverbandes der Versicherungskaufleute, bei der Vorlage der Statistiken für das erste Quartal 2020 der freiwilligen Brancheninitiative am 23. April betonte: „Gerade jetzt sollte die Zeit für Weiterbildung genutzt werden, denn die Weiterbildungsnachweise werden weiterhin erbracht werden müssen."

Die Weiterbildungsverpflichtungen können selbstverständlich auch durch Online-Formate erbracht werden:

Gilt ein Webinar oder Online-Kurs auch als offizielle und anrechenbare Weiterbildung?

Diese Frage stellen sich Bildungsdienstleister und vertrieblich Tätige, die gemäß Versicherungsvermittlungsverordnung zur Weiterbildung verpflichtetet sind, in diesen Tagen vermutlich vermehrt. Laut Gesetz können Bildungsmaßnahmen zur Erfüllung der Weiterbildungsverpflichtung in Präsenzform, im Selbststudium, durch betriebsinterne Maßnahmen des Gewerbetreibenden oder in einer anderen geeigneten Form durchgeführt werden. Darunter fallen auch Webinare. Einer Umwandlung von bisher geplanten Präsenzveranstaltungen in Webinare steht also nichts im Weg.

Doch was ist dabei zu beachten?

Die gut beraten Anrechnungsregeln (Kapitel 2.4.2) definieren klare Anforderungen an das gesteuerte E-Learning (Webinare), damit die Durchführung gesetzeskonform verläuft. Zentrale Person ist hierbei der E-Tutor. Er begleitet oder betreut gesteuerte E-Learning-Maßnahmen, interagiert mit den Teilnehmern und muss die Nachweise über Teilnahme und Lernerfolg sicherstellen. In der Regel erfolgt dies durch Kommunikationsinstrumente (wie z.B. Chat oder Abstimmungen). Der E-Tutor kann den Teilnahmenachweis aber auch durch Login/Logout-Protokolle, Chat-Protokolle, Kontrollfragen oder eine andere Form der verbindlichen Dokumentation erbringen.

 

Ansprechpartner im BWV Bildungsverband ist das Support-Team, Tel. 089 922001-850.

Fachleute für Versicherungs- und Immobiliardarlehensvermittlung und Finanzanlagenfachleute

Sachkundeprüfungen

Geprüfte/-r Fachmann/-frau für Versicherungsvermittlung IHK (34d):

Nachdem im diesem Jahr ein höherer Bedarf an Prüfungskapazitäten im Bereich der Sachkundeprüfung „Geprüfter Fachmann für Versicherungsvermittlung IHK / Geprüfte Fachfrau für Versicherungsvermittlung IHK“ deutlich erkennbar wurde, haben wir uns mit dem DIHK und dem zuständigen Auswahlaufgabenausschuss bzgl. eines möglichen Zusatztermins für 2021 abgestimmt.

Folgendes Datum wurde als Zusatztermin für die schriftliche Prüfung „Geprüfte/-r Fachmann/-frau für Versicherungsvermittlung IHK“ festgelegt:

6. Mai 2021

Welche Prüfungstermine angeboten werden, entscheidet jede IHK individuell. Wir bitten Sie daher, sich vorab bei Ihrer IHK vor Ort nach dem Zusatztermin zu erkundigen.

 

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Gergana Vujnovic, Tel. 089 922001-816.

Kaufleute für Versicherungen und Finanzen

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Das Bundeskabinett am 24. Juni 2020 die Eckpunkte des Programms „Ausbildungsplätze sichern“ beschlossen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 249 Beschäftigten können zeitlich befristet im Ausbildungsjahr 2020/21 Unterstützung erhalten, damit sie ihre Ausbildung aufrechterhalten und junge Menschen ihre Ausbildung fortsetzen können.

Die Maßnahmen hier im Überblick:

  • „Ausbildungsprämie (Ausbildungsangebot fortführen): KMU, die ihre Ausbildungsleistung im Vergleich zu den drei Vorjahren aufrechterhalten, erhalten für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einmalig 2.000 Euro (nach Abschluss der Probezeit).
  • Ausbildungsprämie (Ausbildungsangebot erhöhen): KMU, die ihre Ausbildungsleistung im Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen, erhalten für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 zusätzlich abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einmalig 3.000 Euro (nach Abschluss der Probezeit).
  • Vermeidung von Kurzarbeit: KMU, die trotz erheblichen Arbeitsausfalls (mindestens 50 Prozent) ihre Ausbildungsaktivitäten fortsetzen, werden mit 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden Monat gefördert, in dem dies der Fall ist.
  • Auftrags- und Verbundausbildung: Wenn KMUs ihre Ausbildung temporär nicht fortsetzen können, können andere Firmen, überbetriebliche Berufsbildungsstätten oder andere etablierte Ausbildungsdienstleister zeitlich befristet die Ausbildung übernehmen und dafür Förderung erhalten. Dies gilt, wenn der Geschäftsbetrieb des ursprünglich ausbildenden Unternehmens vollständig oder zu wesentlichen Teilen pandemiebedingt von Schließungen oder erheblichen Auflagen betroffen ist, die eine Fortsetzung des Geschäftsbetriebs maßgeblich behindern.
  • Übernahmeprämie: KMU, die Auszubildende aus Corona-bedingt insolventen KMU bis zum Abschluss ihrer Ausbildung übernehmen, erhalten je Auszubildendem eine Prämie von 3.000 Euro.


Für die Förderung kommen Betriebe in Betracht, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen. Praktika sind ausgeschlossen. Es wird nur eine Prämie pro Ausbildung gezahlt.“

Das Eckpunktepapier mit den ausführlichen Informationen finden Sie hier.

Kurzarbeitergeld-Regelung für Auszubildende

Für Auszubildende kann Kurzarbeit nur dann angeordnet werden, wenn alle anderen Möglichkeiten (Änderung des Lehrplans, Versetzung in andere Abteilungen etc.) ausgeschöpft sind. Sollte Auszubildenden gegenüber Kurzarbeit angeordnet werden, haben sie für mindestens sechs Wochen Anspruch auf Zahlung der vollen Ausbildungsvergütung (§ 19 Abs. 1 Nr. 2a BBiG „Fortzahlung der Vergütung“). Erst im Anschluss können sie Kurzarbeitergeld erhalten.
Weitere Informationen erhalten Sie in den FAQ Kurzarbeitergeld der BDA.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Rückgriff auf Teilzeit-Ausbildung

Es kann auf Teilzeitausbildung umgestellt werden: Eine Reduzierung bis zu 50 % ist möglich. Die Ausbildung verlängert sich entsprechend. Nur einvernehmlich zwischen Betrieb und Azubi möglich (§ 7a BBiG).

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Auszubildende im Home Office

Grundsätzlich sollten Azubis nicht im Homeoffice arbeiten. Aufgrund der derzeitigen Umstände ist es jedoch vertretbar, dass Azubis im Homeoffice arbeiten, wenn dies betrieblich ermöglicht werden kann. Es ist wichtig mit den Azubis regelmäßig zu kommunizieren, etwa darüber, wie sich die Arbeitsfortschritte gestalten.
Lesen Sie dazu auch diesen Artikel.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Prüfungen Kaufleute für Versicherungen und Finanzen

Die Industrie- und Handelskammer Organisation setzt alles daran, die bundeseinheitlichen schriftlichen und die praktischen Abschlussprüfungen im Winter 2020/21 wie geplant zum regulären Zeitpunkt durchzuführen. Die IHKs stehen dazu in kontinuierlicher Abstimmung mit den relevanten Stellen und Partnern vor Ort, insb. Gesundheitsämtern, Betrieben und Beruflichen Schulen mit dem Ziel, die Abschlussprüfungen wie geplant unter Berücksichtigung aller pandemiebedingten Vorgaben durchführen zu können.

Die genauen Prüfungstermine finden Sie hier.

Informationen zur Bearbeitung der Aufgaben in den schriftlichen kaufmännischen Zwischen- und Abschlussprüfungen an den Prüfungsterminen Herbst 2020 und Winter 2020/21 finden Sie hier.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Katharina Spangler, Tel. 089 922001-848.

Verlängerung von Ausbildungsverhältnissen bzw. der Ausbildungsdauer als Folge der Verschiebung der Prüfungen

Sollte die Zeit der zwei-, zweieinhalb bzw. dreijährigen Ausbildung mit Ablauf des Ausbildungsvertrages vor dem Ablegen der letzten Prüfungsleistung enden, kann der Prüfling einen Antrag auf Verlängerung seines Ausbildungsvertrages nach § 8 Abs. 2 BBiG stellen.

Zwar liegt kein Fall des Nichtbestehens vor, aber die unverschuldete Prüfungsverschiebung wird entsprechend berücksichtigt. Die zuständige IHK wird dann den Ausbildungsvertrag um die Zeitdauer verlängern, die zum Ablegen der Abschlussprüfung erforderlich ist.

Mehr Infos erhalten Sie beim DIHK oder bei unserem Partnerverband AGV.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Berufsschulunterricht

Derzeit gibt es in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regelungen bzgl. des Berufsschulunterrichts. Eine Übersicht der Verordnungen finden Sie auf unserer FAQ-Seite ganz oben.

  • Seit der KW 50 findet der Berufsschulunterricht nicht mehr in Präsenz statt. Bis zum Ende der KW 51 wird dieser auf unterschiedliche Weise durchgeführt.
  • Sofern anstelle des regulären Unterrichts Online-Angebote geschaffen bzw. Aufgaben zur eigenverantwortlichen Bearbeitung zur Verfügung gestellt werden, ist den Azubis entsprechend Zeit einzuräumen. Ausführliche Infos finden Sie bei unserem Partnerverband, dem AGV.
  • Bei Berufsschulunterricht in Blockform regeln die verschiedenen Berufsschulen im Moment individuell, wie und wann sie den Unterricht nachholen können. Wird der Blockunterricht virtuell in der vorgegeben Zeit abgehalten, muss dieser nicht nachgeholt werden.
    Bitte treten Sie mit Ihrer Berufsschule vor Ort in Kontakt um mehr Infos zu erhalten.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Ausbildung im Außendienst

Kann die Ausbildung im Außendienst nicht mehr erfolgen, regeln die Versicherungsunternehmen individuell den Fortgang der Ausbildung. Beispielsweise werden die Azubis im Innendienst beschäftigt.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Lösungen für die Neueinstellung von Azubis

Die Personalverantwortlichen der Versicherungsunternehmen setzen verschiedene Auswahl-Tools und Vorgehensweisen ein, beispielsweise Online-Tests oder virtuelle Bewerbungsgespräche. Die Einstellungsverfahren sind in allen Häusern in vollem Gange.
Lesen Sie dazu auch diesen Artikel.

Best-practice Modelle der Versicherungswirtschaft sind folgende Projekte, die im Rahmen unseres Bildungspreises InnoWard vorgestellt und ausgezeichnet wurden:

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Fortführung dualer Studiengänge

Die ausbildenden Hochschulen und Unternehmen haben hierzu verschiedene Vorgehensmodelle entwickelt. Bitte nehmen Sie Kontakt zu Ihrer Hochschule auf.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Berufliche Weiterbildungen in der Versicherungswirtschaft

Prüfungen Fachwirte für Versicherungen und Finanzen

Die zuständigen IHK-Gremien haben sich darauf verständigt, die Prüfungstermine seit Juli wieder durchzuführen.
Die genauen Termine finden Sie hier.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Katharina Spangler, Tel. 089 922001-848.

Informationen zur Aufstiegsfortbildungsförderung ("Meister-Bafög")

Während einer laufenden Förderung sollen Geförderten keine Nachteile entstehen.

Insbesondere bedeutet dies, dass die durch Corona bedingten Schließzeiten für die Berechnung der Mindestdauer, des maximalen Zeitrahmens und der Fortbildungsdichte (§ 2 AFBG) sowie der Förderungshöchstdauer (§ 11 Abs. 1 S. 1 AFBG) außer Betracht bleiben. Auch bei der Prüfung der regelmäßigen Teilnahme nach § 9a AFBG werden entsprechende Fehlzeiten nicht berücksichtigt.

Geförderte erhalten daher bei der Unterbrechung einer laufenden Fortbildungsmaßnahme durch pandemiebedingte Schließungen von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen weiterhin Förderleistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG), kurz Aufstiegs-BAföG.

Diese Regelung gilt auch, wenn Unterricht über andere technische/digitale Maßnahmen angeboten wird, die den Anforderungen von nach dem AFBG förderfähigem virtuellem oder mediengestütztem Unterricht nicht entsprechen oder auch darüber hinausgehen.
Weitere Informationen finden Sie beim BMBF.

Ansprechpartner im BWV Bildungsverband ist Wolfgang Roth, Tel. 089 922001-818.

 

Bildungsangebote der BWV Regional

Dranbleiben auch von daheim

Mit Engagement vor Ort wird die Aus- und Weiterbildung von den BWV Regional während der Corona-Pandemie fortgesetzt. Wie die Angebote in den Regionen gestaltet sind, können Sie den jeweiligen Webseiten der BWV Regional entnehmen.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Laura Keders, Tel. 089 922001-812.

Bildungsangebote der DVA


Stand 18. Januar 2021