Informationen des Bildungsnetzwerks zu Corona

Informationen auf Bundesebene

Bundesregierung, DIHK, BDA, BIBB

Nach Beschluss der Bundesregierung bleiben die Kontaktbeschränkungen weiterhin bestehen. Umfassende Informationen und aktuelle Beschlüsse der Bundesregierung finden Sie hier.

Um Infektionsketten schneller unterbrechen zu können, haben Sie die Möglichkeit die Corona-Warn-App herunterzuladen. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig: Corona-Warn-App

Zusammfassende Informationen zu Weiterbildungsveranstaltungen finden Sie auf der Website Infoweb Weiterbildung.

Was wird erlaubt? Und was wird noch nicht erlaubt? Aktuelle Beschlüsse der Bundesregierung und weiterführende Informationen der Länder finden sich unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de

Im Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK)-Dossier werden Sie umfassend und aktuell informiert. Die Corona-Krise stellt die deutsche Wirtschaft auf die Probe: Aufträge brechen weg, Lieferketten werden unterbrochen, Betriebe stehen still. Welche Soforthilfen und Erleichterungen gibt es für die Unternehmen in Deutschland? Wie engagiert sich die IHK-Organisation für die Betriebe? Welche Informationen brauchen Unternehmerinnen und Unternehmer, um die Corona-Krise zu überstehen?

Hier hat der DIHK alle wichtigen Fragen und Antworten in einem FAQ zusammengestellt.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat für den Umgang mit Corona Informationen für Unternehmen zusammengestellt, die ständig aktuell gehalten werden, diese finden Sie hier.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) stellt in seinem "Schwerpunkt Corona-Pandemie" Informationen zur Verfügung, die Auskunft darüber geben, welche Auswirkungen die aktuelle Situation auf individuellen Versicherungsschutz hat. In der Pandemie müssen viele Verbraucher erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen. Versicherer bieten unterschiedliche Möglichkeiten an, wie Verbraucher ihren Versicherungsschutz durch die Krise bringen können: Anpassen durch Absen­ken, stun­den, frei­stel­len. Auch zum Thema Altersvorsorge listet der GDV die Möglichkeiten. Lebens- und Rentenversicherer bieten seit je her unterschiedliche Möglichkeiten an, die monatlichen Beiträge für langlaufende Altersvorsorge-Verträge anzupassen bzw. zu reduzieren. Selbstverständlich können in der Corona-Krise Verbraucher davon Gebrauch machen.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) beschäftigt sich auf einer neuen Themenseite mit den möglichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die berufliche Bildung sowie die Arbeits- und Ausbildungsmarktentwicklung.

Temporäre Mehrwertsteuersenkung bis Ende 2020

Bundestag und Bundesrat haben am 29. Juni das zweite Corona-Steuerhilfe-Gesetz beschlossen. Dies bedeutet eine Senkung der Umsatzsteuer, im Zeitraum vom 01. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020. Die Steuersätze verringern sich von 19 % auf 16 % und von 7 % auf 5 %.

Die FAQ des Finanzministeriums finden Sie hier.

Informationen der Länder

Bund und Länder haben sich auf bundesweite Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus geeinigt

Bundesweit bleiben die Kontaktbeschränkungen bestehen.

Die Beurteilung zur schrittweisen Öffnung von Bildungseinrichtungen werden von den einzelnen Bundesländern nach regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen selbst entschieden.

Großveranstaltungen sind einheitlich für alle Bundesländer bis zum 31. August verboten.

Verordnungen und Verfügungen im Überblick

BADEN-WÜRTTEMBERG

Mit Beschluss vom 18. Oktober 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnungen über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 19. Oktober 2020 in Kraft. Finden Sie hier wesentliche Änderungen.

Die Verordnung des Kultusministeriums über den Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen vom 31. August 2020 (in der ab 22. Oktober gültigen Fassung) wird hiermit durch öffentliche Bekanntmachung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport verkündet. Informationen für Schulen und Kindertageseinrichtungen können Sie hier abrufen.

Hier
finden Sie alle weiteren wichtigen Schreiben an Schulen sowie aktuelle Informationen rund um Corona.

BAYERN

Am 8. September 2020 kehrten die Schulen unter umfassenden Hygieneauflagen zu einem Regelbetrieb zurück. Hierfür trat an den Schulen ein umfassender Rahmen-Hygieneplan in Kraft. Die aktualisierte Fassung vom 2. Oktober 2020 finden Sie hier.

Im Schuljahr 2020/2021 soll es so viel Präsenzunterricht wie möglich geben, bei bestmöglichem Infektionsschutz für alle Beteiligten. Dies bedeutet auch, dass der Schulbetrieb bei Bedarf kurzfristig auf Änderungen des Infektionsgeschehens reagieren muss. Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat die Informationen zu verschiedenen Kategorien (Wiederaufnahme Schulbetrieb, Prüfungen, Notbetreuung, etc.) in FAQs zusammengefasst.


BERLIN

Seit dem 10. August 2020 läuft das neue Schuljahr in einem geregelten, durchgehenden Unterricht für alle SchülerInnen. Dieser Regelbetrieb findet angesichts des dynamischen Corona-Infektionsgeschehens mit festgelegten Hygieneregeln statt, diese und weitere Informationen finden Sie auf der Informationsseite der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Bei weiterführenden Fragen zum Schulbetrieb können Sie das Info-Telefon anrufen: 90227-6000 (Mo. - Fr. 09:00 bis 13:00 Uhr)

BRANDENBURG

Die Schulen in Brandenburg befinden sich seit 10. August unter Beachtung der aktuellen Umgangsverordnung und des regionalen Infektionsgeschehens wieder im Regelbetrieb, so das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport.

Angesichts der steigenden Anzahl von Covid-19 Infektionen weist das Bildungsministerium erneut auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln in Schulen hin. Jede Schule verfügt über einen eigenen Hygieneplan und ein ausgefeiltes Konzept zum Umgang mit der Pandemie. Lesen Sie hier die aktuell 3. Ergänzung des Rahmenhygieneplans.

Weitere aktuelle Informationen finden Sie zudem im Pressebereich.

BREMEN

In Bremen findet der Unterricht grundsätzlich regulär nach Stundentafel statt.
Es gilt die aktualisierte Fassung (16. Oktober) der Dritten Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, diese können Sie hier einsehen.

Weitere Informationen zur Situation und zum Umgang mit Covid-19 finden Sie hier.

HAMBURG

Hamburgs Schulen haben zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 den Regelbetrieb wiedder aufgenommen. Dennoch ist es möglich, dass einzelne SchülerInnen, Lehrkräfte oder Lerngruppen nicht vor Ort in der Schule am Unterricht teilnehmen können.
In den FAQs - Schulen können Sie Fragen und Antworten der Stadt Hamburg nachlesen.

Weitere vom Senat beschlossene Corona-Maßnahmen finden Sie hier.

HESSEN

Seit dem 17. August 2020 wird für alle Jahrgänge der hessischen Schulen wieder regulär die Stundentafel in der aktuell gültigen Fassung umgesetzt. Der Unterricht findet mit der üblichen Klassenstärke und in allen der Schule zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten unter Ausschöpfung aller personellen Ressourcen statt. Grundsätzlich ist auch im regulären Schul- und Unterrichtsbetrieb auf die Einhaltung der Hygieneregeln zu achten. Weitere Informationen finden Sie in den Schulformspezifischen Hinweisen. Verschiedene Planungsszenarien für die Unterrichtsorganisation können Sie hier einsehen.

Zudem veröffentlicht das Hessische Kultusministerium Informationen zu Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Schulbetrieb.

Die Regelungen der hessischen Landesregierung finden Sie in der jeweiligen Pressemitteilung.

MECKLENBURG-VORPOMMERN

Im Schuljahr 2020/2021 ist das vorrangige Ziel des schulischen Regelbetriebs, die Stundentafeln vollumfänglich umzusetzen. Dies ist, soweit es die personellen und räumlichen Gegebenheiten vor Ort ermöglichen, im Präsenzunterricht abzusichern. Wo erforderlich, ist dieser durch Distanzunterricht zu ergänzen. Informationen für den Bereich Schule, Hochschule und Kultur finden Sie hier sowie die Regelungen im Überblick hier.

Für dringende Fragen ist im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eine Hotline geschaltet: 0385 588 7174 (Mo. - Fr. von 08:00 bis 17:00 Uhr),

NIEDERSACHSEN

Die Schulen in Niedersachsen setzen den eingeschränkten Regelbetrieb mit Präsenzunterricht für alle SchülerInnen nach den Herbstferien fort.
Emfehlungen und Neuerungen zum Präsenzunterricht in den Schulen finden Sie hier.

Konkrete Leitfäden und nähere Informationen des Niedersächsischen Kultusministeriums finden Sie hier.

NORDRHEIN-WESTFALEN

Nach den Herbstferien gilt an allen weiterführenden Schulen wieder die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht. Weitere Schutzmaßnahmen für den Schulbetrieb finden Sie hier.

Aktuelle Informationen, Fallzahlen, relevante Verordnungen und Erlasse finden Sie auf der Sonderseite des Gesundheitsministeriums zum Coronavirus in Nordrhein-Westfalen.

RHEINLAND PFALZ

Zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 sind die Schulen, unter Beachtung der Hygienevorgaben, zu einem regulären Unterricht zurückgekehrt. Fragen und Antworten zum Schulstart haben Bildungsministerin Stefanie Hubig und Susanna Hube von der LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz beantwortet: Teil 1 und Teil 2.

Zudem finden Sie Informationen unter: FAQs Schule und hier.

SAARLAND

Aufgrund der insgesamt stark steigenden Corona-Infektionszahl im Saarland verstärkt das Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) die Präventionsmaßnahmen an Schulen und weitet die Regelung zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen aus. Mit dem Schulstart nach den Herbstferien müssen SchülerInnen ab der 10. Jahrgangsstufe und der Berufsbildungzentren nun auch im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
Lesen Sie hier die entsprechende Medieninfo.

Informationen für saarländische Schulen und Kulturschaffende finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie hier.

SACHSEN

Das Kultusministerium informierte das Kabinett über eine aktualisierte Fassung der Allgemeinverfügung »Schule und Kita«. Demnach soll der normale Betrieb unter »Pandemiebedingungen« laufen. Laufende Aktualisierungen finden Sie hier.

Für die Lehre insgesamt wird das Wintersemester 2020/ 2021 ein sogenanntes hybrides Semester. Das bedeutet, dass Lehrveranstaltungen, bei denen im Hinblick auf pandemiebedingte Hygienemaßnahmen ein Zusammentreffen kleiner Lerngruppen möglich ist, als Präsenzangebote durchgeführt werden. Wo dies nicht möglich ist, bleibt es bei digitalen Lehrangeboten, zum Beispiel bei Vorlesungen mit großen Studierendengruppen. Informationen zu Hochschulen und Berufsakademie finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie hier.

SACHSEN-ANHALT

Die Schulen sind angehalten, sich auf eine teilweise oder vollständige Abkehr vom Regelbetrieb einzustellen, um kurzfristig wieder Distanzunterricht anbieten zu können. Die Möglichkeit, dass die Gesundheitsbehörden lokale Schulschließungen vornehmen, besteht weiterhin fort.

Es gilt die von der Landesregierung Sachsen-Anhalt erlassene achte Eindämmungsverordnung (Stand: 20. Okt. 2020). Alle weiteren Verordnungen, Erlasse und Empfehlungen finden Sie hier sowie Fragen und Antworten zum Corona Virus in Sachsen-Anhalt hier.

SCHLESWIG-HOLSTEIN

Das Land Schleswig-Holstein sieht gemäß ministeriellem „Rahmenkonzept Schuljahr 2020/21: Ein Schuljahr im Corona-Regelbetrieb“ eine Rückkehr aller Schularten zum normalen Unterrichtsbetrieb vor. Für die Schulen gilt aktuell die Maskenpflicht für SchülerInnen ab der 5. Klasse, dies kann bei einem Inzidenzwert von über 50 auf Grundschulen ausgeweitet werden. Aktuelle Informationen und Regelungen, die im Zusammenhang mit COVID-19 für die Schulen in Schleswig-Holstein gelten finden Sie hier.

Landesverordnung und Erlasse zum Umgang mit SARS-CoV-2 finden Sie hier sowie weitere Informationen finden Sie hier.

THÜRINGEN

Es gelten aktuelle coronabedingte Einschränkungen an Thüringer Schulen laut Stufenplan, diese finden Sie hier.

Allgemeine Informationen erhalten Sie auf der Seite Coronavirus-Informationsportal der Thüringer Landesregierung.

gut beraten

IDD-Weiterbildungsverpflichtung für vertrieblich Tätige

Keine Sonderregelungen zur Weiterbildungsverpflichtung der vertrieblich Tätigen

Jetzt die Zeit für Weiterbildung nutzen - denn, bislang sind keine Sonderregelungen zur Weiterbildungsverpflichtung der vertrieblich Tätigen (15 Stunden pro Jahr) wegen der Corona-Pandemie geplant, wie  Gerald Archangeli, Vorsitzender des Trägerausschusses der Initiative gut beraten und Vizepräsident des Bundesverbandes der Versicherungskaufleute, bei der Vorlage der Statistiken für das erste Quartal 2020 der freiwilligen Brancheninitiative am 23. April betonte: „Gerade jetzt sollte die Zeit für Weiterbildung genutzt werden, denn die Weiterbildungsnachweise werden weiterhin erbracht werden müssen."

Die Weiterbildungsverpflichtungen können selbstverständlich auch durch Online-Formate erbracht werden:

Gilt ein Webinar oder Online-Kurs auch als offizielle und anrechenbare Weiterbildung?

Diese Frage stellen sich Bildungsdienstleister und vertrieblich Tätige, die gemäß Versicherungsvermittlungsverordnung zur Weiterbildung verpflichtetet sind, in diesen Tagen vermutlich vermehrt. Laut Gesetz können Bildungsmaßnahmen zur Erfüllung der Weiterbildungsverpflichtung in Präsenzform, im Selbststudium, durch betriebsinterne Maßnahmen des Gewerbetreibenden oder in einer anderen geeigneten Form durchgeführt werden. Darunter fallen auch Webinare. Einer Umwandlung von bisher geplanten Präsenzveranstaltungen in Webinare steht also nichts im Weg.

Doch was ist dabei zu beachten?

Die gut beraten Anrechnungsregeln (Kapitel 2.4.2) definieren klare Anforderungen an das gesteuerte E-Learning (Webinare), damit die Durchführung gesetzeskonform verläuft. Zentrale Person ist hierbei der E-Tutor. Er begleitet oder betreut gesteuerte E-Learning-Maßnahmen, interagiert mit den Teilnehmern und muss die Nachweise über Teilnahme und Lernerfolg sicherstellen. In der Regel erfolgt dies durch Kommunikationsinstrumente (wie z.B. Chat oder Abstimmungen). Der E-Tutor kann den Teilnahmenachweis aber auch durch Login/Logout-Protokolle, Chat-Protokolle, Kontrollfragen oder eine andere Form der verbindlichen Dokumentation erbringen.

 

Ansprechpartner im BWV Bildungsverband ist das Support-Team, Tel. 089 922001-850.

Fachleute für Versicherungs- und Immobiliardarlehensvermittlung und Finanzanlagenfachleute

Kaufleute für Versicherungen und Finanzen

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Das Bundeskabinett am 24. Juni 2020 die Eckpunkte des Programms „Ausbildungsplätze sichern“ beschlossen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 249 Beschäftigten können zeitlich befristet im Ausbildungsjahr 2020/21 Unterstützung erhalten, damit sie ihre Ausbildung aufrechterhalten und junge Menschen ihre Ausbildung fortsetzen können.

Die Maßnahmen hier im Überblick:

  • „Ausbildungsprämie (Ausbildungsangebot fortführen): KMU, die ihre Ausbildungsleistung im Vergleich zu den drei Vorjahren aufrechterhalten, erhalten für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einmalig 2.000 Euro (nach Abschluss der Probezeit).
  • Ausbildungsprämie (Ausbildungsangebot erhöhen): KMU, die ihre Ausbildungsleistung im Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen, erhalten für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 zusätzlich abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einmalig 3.000 Euro (nach Abschluss der Probezeit).
  • Vermeidung von Kurzarbeit: KMU, die trotz erheblichen Arbeitsausfalls (mindestens 50 Prozent) ihre Ausbildungsaktivitäten fortsetzen, werden mit 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden Monat gefördert, in dem dies der Fall ist.
  • Auftrags- und Verbundausbildung: Wenn KMUs ihre Ausbildung temporär nicht fortsetzen können, können andere Firmen, überbetriebliche Berufsbildungsstätten oder andere etablierte Ausbildungsdienstleister zeitlich befristet die Ausbildung übernehmen und dafür Förderung erhalten. Dies gilt, wenn der Geschäftsbetrieb des ursprünglich ausbildenden Unternehmens vollständig oder zu wesentlichen Teilen pandemiebedingt von Schließungen oder erheblichen Auflagen betroffen ist, die eine Fortsetzung des Geschäftsbetriebs maßgeblich behindern.
  • Übernahmeprämie: KMU, die Auszubildende aus Corona-bedingt insolventen KMU bis zum Abschluss ihrer Ausbildung übernehmen, erhalten je Auszubildendem eine Prämie von 3.000 Euro.


Für die Förderung kommen Betriebe in Betracht, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen. Praktika sind ausgeschlossen. Es wird nur eine Prämie pro Ausbildung gezahlt.“

Das Eckpunktepapier mit den ausführlichen Informationen finden Sie hier.

Kurzarbeitergeld-Regelung für Auszubildende

Für Auszubildende kann Kurzarbeit nur dann angeordnet werden, wenn alle anderen Möglichkeiten (Änderung des Lehrplans, Versetzung in andere Abteilungen etc.) ausgeschöpft sind. Sollte Auszubildenden gegenüber Kurzarbeit angeordnet werden, haben sie für mindestens sechs Wochen Anspruch auf Zahlung der vollen Ausbildungsvergütung (§ 19 Abs. 1 Nr. 2a BBiG „Fortzahlung der Vergütung“). Erst im Anschluss können sie Kurzarbeitergeld erhalten.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Rückgriff auf Teilzeit-Ausbildung

Es kann auf Teilzeitausbildung umgestellt werden: Eine Reduzierung bis zu 50 % ist möglich. Die Ausbildung verlängert sich entsprechend. Nur einvernehmlich zwischen Betrieb und Azubi möglich (§ 7a BBiG).

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Auszubildende im Home Office

Grundsätzlich sollten Azubis nicht im Homeoffice arbeiten. Aufgrund der derzeitigen Umstände ist es jedoch vertretbar, dass Azubis im Homeoffice arbeiten, wenn dies betrieblich ermöglicht werden kann. Es ist wichtig mit den Azubis regelmäßig zu kommunizieren, etwa darüber, wie sich die Arbeitsfortschritte gestalten.
Lesen Sie dazu auch den aktuell veröffentlichten Artikel.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Prüfungen Kaufleute für Versicherungen und Finanzen

Die zuständigen IHK-Gremien haben sich darauf verständigt, die Prüfungstermine seit Juli wieder durchzuführen.
Die genauen Termine finden Sie hier.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Katharina Spangler, Tel. 089 922001-848.

Verlängerung von Ausbildungsverhältnissen bzw. der Ausbildungsdauer als Folge der Verschiebung der Prüfungen

Sollte die Zeit der zwei-, zweieinhalb bzw. dreijährigen Ausbildung mit Ablauf des Ausbildungsvertrages vor dem Ablegen der letzten Prüfungsleistung enden, kann der Prüfling einen Antrag auf Verlängerung seines Ausbildungsvertrages nach § 8 Abs. 2 BBiG stellen.

Zwar liegt kein Fall des Nichtbestehens vor, aber die unverschuldete Prüfungsverschiebung wird entsprechend berücksichtigt. Die zuständige IHK wird dann den Ausbildungsvertrag um die Zeitdauer verlängern, die zum Ablegen der Abschlussprüfung erforderlich ist.

Mehr Infos erhalten Sie beim DIHK oder bei unserem Partnerverband AGV.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Aussetzung des Berufsschulunterrichts

Derzeit gibt es in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regelungen bzgl. des Berufsschulunterrichts in Präsenz. Eine Übersicht der Verordnungen finden Sie auf unserer FAQ-Seite ganz oben.

  • In den meisten Bundesländern findet der reguläre Unterricht zumindestens für die Abschlussklassen wieder statt.
  • Sofern anstelle des regulären Unterrichts Online-Angebote geschaffen bzw. Aufgaben zur eigenverantwortlichen Bearbeitung zur Verfügung gestellt werden, ist den Azubis entsprechend Zeit einzuräumen. Ausführliche Infos finden Sie bei unserem Partnerverband, dem AGV.
  • Bei Berufsschulunterricht in Blockform regeln die verschiedenen Berufsschulen im Moment individuell, wie und wann sie den Unterricht nachholen können. Wird der Blockunterricht virtuell in der vorgegeben Zeit abgehalten, muss dieser nicht nachgeholt werden.
    Bitte treten Sie mit Ihrer Berufsschule vor Ort in Kontakt um mehr Infos zu erhalten.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Ausbildung im Außendienst

Kann die Ausbildung im Außendienst nicht mehr erfolgen, regeln die Versicherungsunternehmen individuell den Fortgang der Ausbildung. Beispielsweise werden die Azubis im Innendienst beschäftigt.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Lösungen für die Neueinstellung von Azubis

Die Personalverantwortlichen der Versicherungsunternehmen setzen verschiedene Auswahl-Tools und Vorgehensweisen ein, beispielsweise Online-Tests oder virtuelle Bewerbungsgespräche. Die Einstellungsverfahren sind in allen Häusern in vollem Gange.
Lesen Sie dazu auch den aktuell veröffentlichten Artikel.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Fortführung dualer Studiengänge

Die ausbildenden Hochschulen und Unternehmen haben hierzu verschiedene Vorgehensmodelle entwickelt. In der Regel starten jetzt die Online-Vorlesungen. Bitte nehmen Sie Kontakt zu Ihrer Hochschule auf.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Dorothea Schneider, Tel. 089 922001-840

Berufliche Weiterbildungen in der Versicherungswirtschaft

Prüfungen Fachwirte für Versicherungen und Finanzen

Die zuständigen IHK-Gremien haben sich darauf verständigt, die Prüfungstermine seit Juli wieder durchzuführen.
Die genauen Termine finden Sie hier.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Katharina Spangler, Tel. 089 922001-848.

Informationen zur Aufstiegsfortbildungsförderung ("Meister-Bafög")

Während einer laufenden Förderung sollen Geförderten keine Nachteile entstehen.

Insbesondere bedeutet dies, dass die durch Corona bedingten Schließzeiten für die Berechnung der Mindestdauer, des maximalen Zeitrahmens und der Fortbildungsdichte (§ 2 AFBG) sowie der Förderungshöchstdauer (§ 11 Abs. 1 S. 1 AFBG) außer Betracht bleiben. Auch bei der Prüfung der regelmäßigen Teilnahme nach § 9a AFBG werden entsprechende Fehlzeiten nicht berücksichtigt.

Geförderte erhalten daher bei der Unterbrechung einer laufenden Fortbildungsmaßnahme durch pandemiebedingte Schließungen von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen weiterhin Förderleistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG), kurz Aufstiegs-BAföG.

Diese Regelung gilt auch, wenn Unterricht über andere technische/digitale Maßnahmen angeboten wird, die den Anforderungen von nach dem AFBG förderfähigem virtuellem oder mediengestütztem Unterricht nicht entsprechen oder auch darüber hinausgehen.
Weitere Informationen finden Sie beim BMBF.

Ansprechpartner im BWV Bildungsverband ist Wolfgang Roth, Tel. 089 922001-818.

 

Bildungsangebote der BWV Regional

Dranbleiben auch von daheim

Mit Engagement vor Ort wird die Aus- und Weiterbildung von den BWV Regional während der Corona-Pandemie fortgesetzt. Wie die Angebote in den Regionen gestaltet sind, können Sie den jeweiligen Webseiten der BWV Regional entnehmen.

Ansprechpartnerin im BWV Bildungsverband ist Laura Keders, Tel. 089 922001-812.

Bildungsangebote der DVA


Stand 28. Oktober 2020